Wettbewerb Känguru der Mathematik

Warth (12.8.2026) – An der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Warth wurde heuer wieder der internationale Wettbewerb „Känguru der Mathematik” ausgetragen. Knifflige Aufgaben in ansteigendem Schwierigkeitsgrad stellten die Schülerinnen und Schüler auf die Probe – am Ende wurden aus allen vier Jahrgängen die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgezeichnet. Dies sind: Marie Tauchner (1. Jahrgang), Sven Hangel (2. Jahrgang), Tobias Püchl (3. Jahrgang), Matthias Handler (4. Jahrgang).
„Das Känguru der Mathematik ist für unsere Schülerinnen und Schüler jedes Jahr aufs Neue eine spannende Herausforderung. Was mich besonders freut: Der Wettbewerb zeigt, dass mathematisches Denken keine trockene Angelegenheit sein muss – ganz im Gegenteil“, erklärt Pädagogin Karin Fuchs-Binishofer, die federführend den Bewerb leitete. „Die Aufgaben laden zum Knobeln und Nachdenken ein und wecken echte Begeisterung fürs Fach. Dass unsere Besten aus allen vier Jahrgängen dabei so stark abgeschnitten haben, erfüllt mich mit Stolz und zeigt, dass mathematische Fähigkeiten an der LFS Warth gelebt werden“, so Fuchs-Binishofer.
Ein Wettbewerb mit Rätselcharakter
Das Känguru der Mathematik ist in Österreich längst ein fester Bestandteil des Schuljahres. Jedes Jahr treten in allen Teilnehmerländern gleichzeitig Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersgruppen an. Allein in Österreich nehmen jährlich weit über 100.000 Jugendliche teil – damit zählt der Wettbewerb zu den bekanntesten bundesweiten Schulaktivitäten.
Das Besondere am Känguru: Er soll in erster Linie Freude an der Mathematik wecken und wird bewusst als unterhaltsames Rätsel und nicht als klassischer Test gestaltet. Die Aufgaben stammen aus einem internationalen Auswahlprozess, an dem Lehrerinnen und Lehrer,
Für jede Begabungsstufe das Richtige
Die Aufgaben sind in drei Schwierigkeitsstufen gegliedert: Während die Dreipunkte-Aufgaben aller Teilnehmerinnen und Teilnehmern lösbar sein sollen, sind die Fünfpunkte-Aufgaben nur den stärksten Köpfen vorbehalten. Ein bewusstes Ziel des Wettbewerbs ist es, dass alle – unabhängig vom Leistungsniveau – Erfolgserlebnisse mitnehmen. Besonders gut schneiden österreichische Schülerinnen und Schüler erfahrungsgemäß bei Aufgaben zur Raumvorstellung ab, einem Bereich, der im heimischen Unterricht traditionell stark verankert ist.
(Schluss)
Foto (v.l.n.r.) Abteilungsvorständin Martina Piribauer, Direktor Franz Aichinger, Matthias Handler, Sven Hangel, Marie Tauchner, Tobias Püchl, Pädagogin Karin Fuchs-Binishofer und Abteilungsvorstand Hans Rigler
Foto Copyright: Jürgen Mück

