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Technologie zur Reduktion von Gülle an Fachschule Warth im Einsatz
LR Teschl-Hofmeister: Neue Technik liefert praxisbezogene Erfahrungswerte für die Landwirtschaft

Die Personen v. l.: Alexandra Pfneisl, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Fachlehrer Günther Kodym, Landwirtschaftsmeister Karl Kogelbauer und Anton Pfneisl vor der Pressschnecke des Gülleseparators
Foto Copyright: Jürgen Mück

Warth (24.8.2019) An der Landwirtschaftlichen Fachschule Warth ist seit Kurzem ein sogenannter Gülleseparator in Betrieb, der die Gülle in flüssige und feste Bestandteile zerlegt. Somit wird die Güllemenge um rund 20 Prozent reduziert und die Feststoffe können als Dünger oder sogar als Einstreu im Stall verwendet werden.

„Im Winter ist das Ausbringen von Gülle auf dem Grünland verboten, weil das Nitrat in das Grundwasser gelangen kann. Daher muss die Gülle oft monatelang gelagert werden, wozu große Kapazitäten notwendig sind. Die neue Technologie des Gülleseparators schafft hier Abhilfe, weil die flüssige Menge deutlich reduziert wird“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die neue Technik befindet sich erst in der Einführungsphase, daher liefert der Einsatz des Gülleseparators am Lehr- und Versuchsbetrieb der Fachschule Warth wertvolle Erfahrungswerte, die den Bäuerinnen und Bauern der Region zugutekommen. Zudem werden die Schülerinnen und Schülern im praktischen Unterricht mit dem Einsatz des Separators vertraut gemacht“, so Teschl-Hofmeister.
Der Gülleseparator an der Fachschule Warth arbeitet mit einer Pressschnecke und einem Sieb, wodurch die Gülle in flüssige und feste Stoffe getrennt wird.

„Rund 50 Prozent der Feststoffe werden aus der Gülle entfernt, womit eine Verbesserung von Fließfähigkeit erzielt wird und sie schneller in den Boden einsickern kann. Die Pflanzen können dadurch die Nährstoffe besser aufnehmen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass es viel weniger Geruchsbelästigung für die Anrainer gibt“, betont Pflanzenbauexperte Günther Kodym. „Zudem kann der Pressrückstand als Einstreumaterial im Stall verwendet werden, wodurch weniger Stroh notwendig ist. In Summe bietet der Gülleseparator nicht nur ökologische Vorteile, er zahlt sich langfristig auch finanziell aus“, ist Kodym überzeugt.

(Schluss)


Vor dem Gebäude samt Gülleseparator.