Gourmet-Tempel Steirereck schenkt Warther Honigwein aus

Met der Fachschule Warth wird im Steirereck im Stadtpark in Wien serviert
Warth (19.3.2025) Das Restaurant Steirereck im Stadtpark in Wien gilt seit Jahren als die heimische Nummer eins, was die kreative Kulinarik mit regionalen Produkten betrifft und auch international Standards setzt. Nun wurde der Met der Fachschule Warth ins Sortiment des österreichischen Vorzeige-Gourmet-Tempels aufgenommen und verfeinert Speisen der Extraklasse.
„Inzwischen ist das wohl geschichtsträchtigste und älteste alkoholische Getränk der Menschheit in der Moderne gelandet. Immer mehr Zuspruch erfährt der puristisch hergestellte Met, bei dem die feinen Nuancen der jeweiligen Honigsorte in den Mittelpunkt gestellt werden“, informiert Karl Stückler, Leiter der Imkerschule Warth und seit Jahren ein leidenschaftlicher Hersteller von Honigwein. „Es ein Glücksfall, aber auch eine ganz besondere Wertschätzung meiner Arbeit, dass nun das Steirereck an mich herangetreten ist und den fein nuancierten Dessertwein bei passenden Speisen kredenzt“, freut sich Karl Stückler, dessen Herz für den Herkunftsgedanken und mehr Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit der Natur schlägt. „Denn hochwertiger Honig und der daraus erzeugte Met ist Jahr für Jahr ein Abbild seiner Herkunft. Wenn man so will, ist er ein Fingerabdruck der Landschaft. Das harmonische Zusammenspiel von Säure, Alkohol und Restsüße, gepaart mit anhaltender Honignote, lässt die liebevollen Hügel der Buckligen Welt am Gaumen schmecken“, so Stückler.
Geschichtliches und Aktuelles zum „Trank der Götter“: Getrunken wird der fermentierte Honig bereits seit rund 40.000 Tausenden Jahren. Die Wiege des Honigweins hat die Wissenschaft in Afrika ausgemacht. Die Kombination von den mächtigen Baobab-Baumstämmen samt dem Regenwasser und wilden Bienenstöcken ließ das älteste alkoholische Getränk der Menschheit entstehen, das rasch Anklang fand. Vor über 5.000 Jahren wurden in Ägypten nachweislich vergorene Honiggetränke hergestellt, die über den Handel auch den Weg nach Europa fanden. Es waren dann vor allem die Germanen, die den „Trank der Götter“ bei rituellen Zeremonien verwendeten und zur Ehre der Götter regelmäßig in großen Mengen genossen. Auch bei den Griechen und Römern war das alkoholische Getränk mit feiner Süße sehr beliebt.
In der österreichischen Met-Szene werden vor allem die klassisch ausgebauten Honigweine geschätzt, bei denen die feinen Nuancen der jeweiligen Honigsorte im Vordergrund stehen. Doch international geben vielfach progressivere Rezepturen den Ton an. Es gibt kaum eine Frucht, die nicht mit dem Honig mitvergoren und in eine gewisse geschmackliche Harmonie gebracht wird. So wird in Skandinavien häufig die Kombination mit Waldbeeren geschätzt. In Osteuropa werden vielfach Kräuter und Gewürze dem Waldhonig zugesetzt.
Gastronomische Randnotiz: Erst zu Jahresbeginn wurde das Restaurant Steirereck im Stadtpark in Wien vom Restaurantführer Michelin der dritte Stern verliehen. Somit sind das Steirereck und das Amador (Wien) die einzigen Lokale hierzulande, die mit drei Michelin-Sternen und gleich fünf Gault&Millau-Hauben ausgezeichnet wurden. Besser geht es nicht.
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Foto Met-Experte Karl Stückler (rechts) und Sommelier René Antrag im Wiener Steirereck
Foto Copyright: LFS Warth