Ackerbau und Grünland an der Landwirtschaftlichen Fachschule Warth
Von den insgesamt ca. 57 ha der Landwirtschaftlichen Fachschule in Warth sind ca. 25 ha mit Feldfrüchten bebaut. Rund 20 ha der LFS Warth werden als Grünlandflächen genutzt.
Die Flächennutzung des Betriebes bildet einen typischen Mischbetrieb mit Rinderhaltung ab, welcher zur Bereitstellung von Futter dient.
Die Schule bewirtschaftet einen Teilbetrieb als biologischen Betrieb. Darunter fallen Grünlandflächen und Ackerkulturen wie Mais und Getreide, aber auch biologisch geführte Gemüseflächen in Form eines Market-Gardens.
Böden
Untergrund vorwiegend kalkarmer Schotter und Kies in Tallagen, kristalliner Schutt
Bodenart: Mittlere bis schwere schluffreiche, kalkarme Lehmböden
Bodentypen:
Hauptsächlich tiefgründige kalkfreie Lockersediment-Braunerde aus feinem Schwemmaterial.
Talböden – kalkfreier Rohauboden aus feinem über grobem Schwemmaterial
Hanglagen – kalkhaltige Felsbraunerde aus Kalkfels oder Braunlehm


Grünland
4 Schnitte, intensiv geführt mit regelmäßiger Nachsaat
ca. 2 ha werden extensiv 3-schnittig bewirtschaftet
Ackerbau
Mais ca. 10 ha
Wintergetreide (Weizen, Triticale, Gerste) ca. 6 ha
Feldfutter – Intensivgras bis Luzernerotkleegras ca. 12 ha
Versuchsflächen (Getreide, Mais, Eiweisalternativen,…) ca. 2 ha


Bodenbearbeitung
Weitestgehend konservierende Bodenbearbeitung
System Immergrün durch Begrünungen und Zwischenfrüchte
Versuchswirtschaft
- Sortenversuche Getreide, Silomais
- Mehltauregisterprüfung Roggen, Triticale
- Grünlandversuche zur Steigerung der Trockenheitstoleranz
- Bodenlockerungsversuche im Grünland







