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Stück über das Thema Mobbing aufgeführt
Theater: Bühne frei für Schüler

Das Ensemble mit den beiden Klassensprechern.
Die Personen v. l.: Schülerin Agnes Haselbacher, Anette Galler, Ylva Rohsmann, Liane Wagner, Patrik Kaiblinger und Schüler Lukas Lechner.
Foto Copyright: Jürgen Mück.

Warth (Bezirk Neunkirchen), 22. März 2017; Für die Schüler der Fachschule Warth gab es vorige Woche eine Theatervorstellung des „Kontaktiertheaters“ zum Thema Mobbing in der Schule. „Studien belegen, dass jeder zehnte Jugendliche in Österreichs Schulen ein Opfer von Mobbing ist. Daher kommt der Beschäftigung mit diesem brisanten und häufig verdrängten Fehlverhalten eine besondere Bedeutung zu“, betont Deutschlehrer Mag. Jürgen Mück, der die Vorstellung organisierte. „Das Mobbing geht immer zu Lasten von schwächeren Schülern und ist meist mit lang anhaltenden und weit reichenden negativen Folgen verbunden. Die Opfer gilt es dabei bestmöglich zu unterstützten, gemäß dem Motto ‚hinschauen und handeln‘. Dabei sind die Klassengemeinschaft, die Lehrer sowie die Eltern gleichermaßen gefordert aktiv zu werden und einzugreifen“, so Mück.
Das Stück gestaltete sich für die Schüler sehr unterhaltsam und kurzweilig, weil das heikle Thema Mobbing von den Schauspielern sehr jugendgerecht dargestellt wurde.

Jugendgerechte Inszenierung
Im ersten Teil des aufgeführten Stücks „Lauras Sieg“ wurde sehr anschaulich gezeigt, wie Mobbing in der Schule ablaufen kann. Dabei tyrannisiert und erpresst die 14-jährige Rena ihre Mitschüler. Sie sucht sich gezielt ihre Opfer aus und die schweigen, weil sie sich schämen. Gerade ab ihrem 13. Geburtstag wird auch Laura das Ziel von Renas bösartigen Angriffen. Auch sie bleibt zunächst stumm, aber dann vertraut sie sich ihrem Mitschüler Frank an, der das verletzende Verhalten mit Zivilcourage beendet.
Im zweiten Teil der Aufführung analysierten die Schauspieler gemeinsam mit den Schülern die gezeigten Problemsituationen und suchten nach Lösungen für die Konflikte. Für die Zuschauer gab es die Möglichkeit, in Rollen einzusteigen und live auf der Bühne unerfreuliche Situationen zu verändern, entscheidende Momente anders zu gestalten sowie Verhaltensweisen zu hinterfragen und zu verändern.
(Schluss)