headerBild
headerBild
headerBild
Logo Oekolog

YouTube Kanal LFS Warth
Tag der offenen Tür LFS Warth
Erste-Hilfe-Fit
Klimabündnis
GlobalActionSchools
LMS
blog italiagirls
Kybeleum - Agrar&Wald-Werkstätten
LAKO Kreativpreis

Forstwirtschaftsmeisterkurs
Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer - Meisterprüfung im
Jahr 2008
Kursleiter: Hermann Mayer
Appel Thomas, Boehm Michael, Freiler Christoph, Gremel Peter, Handler Hannes, Harather Mario, Kessel Johannes, Kobermann Roland, Kölbel Franz, Kraft Walter, Leitner Christian, Moser Andreas, Picher Bernhard, Reisenbauer Franz, Reisenbauer Herbert, Seidl Norbert, Selhofer Johann, Steiner Bernd, Steirer Christian, Zechner Alois.
 
Am 4. Dezember 2008 fand die Abschlussprüfung der Forstwirtschaftsmeister statt. Es ist dies bereits der dritte Meisterkurs, der fast zur Gänze in Warth abgehalten wurde. 20 Kandidaten bestanden die Prüfung, davon fünf mit Auszeichnung und elf mit gutem Erfolg.

Forstwirtschaftsmeisterprüfung am 3. und 4. 12. 2008 - Ein Bericht von Klassensprecher Franz Reisenbauer

Zum Prüfungstermin traten 23 Kandidaten zur Meisterprüfung an. 3 Kandidaten schafften es leider nicht. Als Klassensprecher und Kursältester möchte ich den sehr lehrreichen Kurs noch einmal Revue passieren lassen. Beim Informationsabend im Oktober 2004 waren nur zwei Kandidaten anwesend. Beim nächsten Informationsabend im Oktober 2005 waren 13 Kandidaten erschienen. Der Kursleiter, Mag. Karl Lobner, war der Meinung, den Kursbeginn auf Herbst 2006 zu verschieben. Er hoffte auf eine stärkere Teilnehmerzahl, da er der Meinung war, je mehr Interessenten, desto mehr Module in Warth. Es waren fast alle mit dem Vorschlag einverstanden. Im Oktober 2006 kamen 26 Interessenten zum Infoabend. Wir wurden von einem überraschten, freudestrahlenden Mag. Lobner informiert, was uns in den nächsten zwei Jahren bevorsteht. Er hatte sein Ziel, eine teilnehmerstarke Gruppe zu haben, erreicht.
Im November begannen wir mit dem ersten von insgesamt acht Modulen. Aufgrund der vielen Interessenten konnten sieben von acht Modulen in Warth abgehalten werden. Das Modul Arbeitgestaltung und Arbeitssicherheit wurde aufgrund der maschinellen Gegebenheiten in der Bergbauernschule Hohenlehen abgehalten. Trotz des Altersunterschiedes und der verschiedenen Berufe der Kursteilnehmer, bildete sich eine hervorragende Klassengemeinschaft. Es wurde immer darauf geachtet, dass die Lernschwächeren auch bei der Schar blieben. Die Referenten, die in die Kurse geholt wurden, hatten ein ausgesprochen hohes Fachwissen. Einige, zum Teil sehr junge Vortragende, waren noch sehr unsicher. Wir hatten auch einige Fachlehrer der Fachschule Warth im Unterricht. Unser Buchhaltungslehrer, Herr Ing. Johann Riegler, von der Fachschule Warth, übrigens ein hervorragender Pädagoge, versuchte uns die Regeln der Buchhaltung beizubringen. Er versteht es, auch den Laien die Buchhaltung verständlich zu machen. Beim Versuch, uns die Kostenstellen beizubringen, blickte er wahrscheinlich wieder einmal in ziemlich ratlose Gesichter. Nach kurzer Nachdenkpause meinte er: „Wenn ich so in die Runde schaue, seit ihr alle würdige Meister - und die müssen das wissen!“ So wurde die trockene Materie immer ein wenig aufgelockert.
Im Oktober 2007 fuhren wir mit gemischten Gefühlen für zwei Wochen in die Bergbauernschule nach Hohenlehen. Kursteilnehmer von der Fachschule Edelhof, die mit uns in Warth ein Modul besuchten, erzählten uns, dass es bei ihrem Kurs in Hohenlehen viele organisatorische Probleme gab. Zu unserer Freude konnten wir feststellen, dass man aus Fehlern gelernt hat und bei unserem Kurs alles perfekt geplant und organisiert war. Auch das wunderschöne Herbstwetter hat dazu beigetragen, dass es fast ein Urlaub war. Die praktische Arbeit mit dem Seilkran und im Seilgelände war für die meisten von uns Neuland.
Ein Programmpunkt war der Besuch der Austrofoma im Stift Heiligenkreuz. In der Schule waren wir im Internat untergebracht. Für die meisten meiner Kollegen lag die Internatszeit schon einige Jahre zurück. Für manche schon Jahrzehnte! Am Abend wurde fast immer etwas unternommen, was unter „Brauchtumspflege“ fällt. Es war ein schöner, lehrreicher Aufenthalt in Hohenlehen.
Ungefähr in der Hälfte des Kurses wollte uns der Kursleiter, Mag. Lobner, nicht mehr. Aus welchen Gründen auch immer, bekamen wir einen neuen Leiter. Förster Hermann Maier vollendete das Werk an uns, was Mag. Lobner begonnen hatte. Mit Förster Maier, den wir alle schon kannten, hatten wir wieder einen rührigen, mit hohem Fachwissen versehenen Mann an unserer Spitze. Durch seine Hartnäckigkeit und seinem hohen persönlichen Einsatz ist es ihm erstmalig gelungen, dass Jagdinteressierte im Zuge der Meisterausbildung die Jagdprüfung ablegen konnten. Er organisierte eine zusätzliche Kurswoche mit dem passenden Referenten.
Die theoretische Prüfung bestanden alle acht Kandidaten. Förster Hermann Maier kann berechtigt stolz sein, auf das Ergebnis seiner Bemühungen.
Anfangs November hatten wir noch einige Vorbereitungstage für die Prüfung. Den meisten von uns wurde klar, dass für die Prüfung noch einiges nachzuholen sei. Es gab noch einiges zu lernen! Nach Hohenlehen war es mit der natürlichen Auslese vorbei. Am 3. und 4. Dezember traten 22 von 26 Kandidaten von unserem Kurs zur Prüfung an. Ein Kandidat kam von einem anderen Kurs. Ich glaube, das Prüfungsergebnis kann sich sehen lassen.

Abschließend möchte ich mich als Klassensprecher bei unseren beiden Kursleitern im Namen meiner Kurskollegen bedanken. Sie haben sich bei Weitem über das übliche Maß hinaus für uns eingesetzt. Weiters möchte ich mich bei Herrn Dir. Wallner, der eine ausgezeichnete Schar Pädagogen um sich versammelt hat, sowie bei allen Bediensteten der Fachschule Warth, recht herzlich bedanken.
Meinen Kurskollegen möchte ich nochmals zur bestandenen Prüfung gratulieren.
Abschließend möchte ich allen alles Gute und vor allem eine unfallfreie Zukunft wünschen!