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Erstmals Staplerschein für Schülerinnen und Schüler der Fachschule Warth
LR Teschl-Hofmeister: Die Ausbildung an NÖ Landwirtschaftsschulen wird damit professionell und attraktiv gestaltet

Die Personen v. l.: Fachlehrer Johann Riegler, Schülerin Iris Rigo, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Schüler Simon Laschtowiczka freuen sich über die erfolgreiche Staplerschein-Prüfung
Foto Copyright: Jürgen Mück.

Warth (9.5.2019) Der Einsatz des Gabelstaplers ist aus der betrieblichen Logistik in Wirtschaft und Industrie nicht mehr wegzudenken. Auch in der Landwirtschaft ist der Stapler immer öfter im Einsatz, um schwere Lasten sicher zu transportieren. Daher können die Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschule Warth erstmals ab diesem Schuljahr den Staplerschein im Rahmen des Unterrichts erwerben. 46 Schülerinnen und Schüler des dritten Jahrganges sowie des Lehrganges Metallbearbeitung legten vor Kurzem die Prüfung für den Staplerschein erfolgreich ab.

„Die Sicherheit hat im Verkehr auf öffentlichen Straßen, in Betrieben und im privaten Bereich oberste Priorität. Auch wer einen Stapler bedient muss rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst fahren. Dies gilt besonders für junge Fahrerinnen und Fahrer, denn sie tragen das höchste Risiko für Unfälle. Fahrpraxis, Verkehrstraining und Risikovorbeugung bei der Ausbildung schaffen mehr Sicherheit“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die Initiative für die künftigen Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer den Staplerschein anzubieten, ist ein weiterer Schritt die Ausbildung an den Landwirtschaftlichen Fachschulen professionell und attraktiv zu gestalten. Die junge Bauerngeneration ist nun am eigenen Betrieb mit dem Stapler sicherer unterwegs“, so Teschl-Hofmeister.

„Die Schulung in Theorie und Praxis umfasst 20,5 Stunden, wobei die Grundbegriffe der Mechanik und der Elektronik behandelt werden. Auch der Aufbau und die Arbeitsweise von Hubstaplern, die Sicherheitseinrichtungen sowie der Betrieb und die Wartung stehen am Stundenplan. Besondern Wert legen wir auf die praktischen Übungen, damit bei der Prüfung nichts schiefgeht“, betont Fahrschulleiter Johann Riegler, der die Staplerkurse leitet.

Besonderer Dank gilt dem Steinmetzbetrieb Danhel KG aus Scheiblingkirchen, welcher den Stapler zur Verfügung stellt. „Für die Jugendlichen ist die Fahrpraxis entscheidend, denn ein Stapler unterscheidet sich deutlich von anderen Fahrzeugen. Da die Lenkachse eines Staplers hinten liegt, ist er extrem wendig. Zudem verlagert sich der Schwerpunkt bei Lastaufnahme nach vorne, wodurch die Gefahr des Umkippens gegeben ist. Auch die Sicht ist dadurch oft nur eingeschränkt möglich“, so Fachlehrer Riegler. Diese Zusatzausbildung ermöglicht einen leichteren Einstieg ins Berufsleben, weil der Staplerschein häufig eine Voraussetzung für die Anstellung ist.

(Schluss)