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Versorgen statt entsorgen
Bäckerei Fischböck liefert nicht verkaufte Mehlspeisen kostenlos an Fachschule Warth

Die Personen v. l.: Küchenleiterin Brigitta Stangl, Schulsprecherin Melanie Berger, Bäckermeister Jörg Fischböck, Schulsprecher- Stv. Lukas Lechner und Direktor Franz Aichinger.
Foto Copyright: Jürgen Mück.

Warth (14.3.2018) „Es gehört schon zur Tradition, dass wir die Mehlspeisen, die nach Ladenschluss übrig bleiben, an die Fachschule Warth liefern. Für die Schülerinnen und Schüler ist somit für die süße Nachspeise beim Abendessen gesorgt“, betont Bäckermeister Jörg Fischböck, der eine Bäckerei samt Café in der Gemeinde Warth führt. „Wenn etwas mehr Ware übrig bleibt, dann wird an die Fachschule geliefert, was im Durchschnitt etwa ein Mal pro Woche der Fall ist. Es ist einfach viel zu schade die Mehlspeisen zu entsorgen und die Jugendlichen freuen sich immer sehr über die Topfengolatschen, Krapfen und Nussschnecken. In der Fachschule bleibt sicher nichts übrig“, so Fischböck.

Soziales Engagement und Umweltschutz
„Die Bäckerei Fischböck zeigt soziales Engagement und schont gleichzeitig die Umwelt durch den besseren Umgang mit Ressourcen. Daher ist die Sponsor-Aktion für alle ein Gewinn, weil der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln im Mittelpunkt steht“, betont Direktor Franz Aichinger. „Ich bin sehr dankbar über diese Kooperation, die zeigt, dass noch genießbare Produkte nicht im Müll landen müssen, wie es leider vielfach der Fall ist. Zudem wird das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler gestärkt.“, so Aichinger.
Die Bäckerei Fischböck beliefert schon seit Langem die Fachschule Warth mit Brot und Gebäck, weil seitens der Direktion auf regionale Produkte und regionale Geschäftspartner großer Wert gelegt wird. An der Schule laufen auch die beiden Initiativen „GenussSchule“ und „Gut zu wissen, wo es herkommt“, wo die Qualität sowie die Herkunft von Lebensmitteln im Mittelpunkt stehen.

Laut einer Studie der Universität für Bodenkultur Wien landen pro Jahr 157.000 Tonnen Lebensmittel und Speisereste in österreichischen Privathaushalten im Restmüll. Umgerechnet entspricht dies einem Wert von bis zu 300 Euro pro Haushalt und Jahr, so die Untersuchung der Boku. Ein Großteil dieser Lebensmittelabfälle wäre vermeidbar.

(Schluss)