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Einsatz von ausgebildeten Jagdhunden bei waidgerechter Jagd
LR Schwarz: Jagdschüler werden von erfahrenen Hundeführern unterrichtet

Die Personen v. l.: Thomas Sollinger, Gottfried Rankel, Landesrätin Barbara Schwarz, Jagdhundeführer Karl Kochmanowitsch, Oberförster Hermann Mayer und Alexander Drmola.
Foto Copyright: Jürgen Mück.

Warth (24.1.2018) An der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Warth können die Schüler im Rahmen des Unterrichts bereits seit zehn Jahren die Jagdausbildung absolvieren, um die Jagdberechtigung zu erlangen. Vor kurzem überzeugte sich Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz über die praxisgerechte Jagdausbildung: „Die Landwirtschaftsschulen leisten mit der Ausbildung der Jungjäger wertvolle Dienste, damit auch künftig die nachhaltige Bewirtschaftung der Reviere gewährleistet ist. Eine Jagdausübung ist ohne gut ausgebildete Jagdhunde nicht möglich, daher ist es wichtig, dass die Jagdschüler von erfahrenen Hundeführern unterrichtet werden.“
„Jäger sorgen als Anwälte der Natur für die Erhaltung und die Vielfalt des ökologischen Gleichgewichts. Dabei sind die Hegemaßnahmen, der Biotopschutz und die nachhaltige Jagd die Grundpfeiler des Weidwerks in Österreich“, so Schwarz.

Seit zehn Jahren wird an der Fachschule Warth die Jagdausbildung im Rahmen des Unterrichts geführt. Bis dato wurden rund 150 Jungjäger ausgebildet, die für das nachhaltige Weidwerk der Region sorgen.

„Bei der Jagd dürfen laut NÖ Jagdgesetz nur Hunde eingesetzt werden, die über eine spezielle Ausbildung samt Prüfung als Jagdhund verfügen. Dies erfolgt jedoch nicht auf einem normalen Hundeausbildungsplatz, weil bei der Jagd gänzlich andere Anforderungen an den Vierbeiner gestellt werden“, betont Oberförster Hermann Mayer, Leiter der Jagdausbildung an der Fachschule Warth. „Der Jagdhund muss mit den vielen Eindrücken in der Natur und an die Begegnung mit dem Wild behutsam herangeführt werden. Dieser sensible Umgang mit dem Tier steht im Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens. Damit lernen die angehenden Jungjäger mit den Jagdhunden ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis aufzubauen. Hund und Führer werden so zu unzertrennlichen Jagdkameraden“, so Weidmann Mayer.

In Österreich sind mehr als 30 verschiedene Jagdhunderassen zugelassen. Die Palette reicht vom Bauhund, Stöberhund, Apportierhund, Schweißhund bis zum Vorstehhund. Dabei ist der Deutsch Kurzhaar der beliebteste Jagdhund, weil er sehr familienfreundlich, leicht auszubilden und universal einsetzbar ist.

(Schluss)