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LAKO-Kreativpreis
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Auszeichnung der kreativsten Nachwuchs-Dichter
Warth war im Finale des Lyrik-Preises vertreten

Daniela Huber (2.v.l.) war im Finale des Lyrik-Preises am Start.
Foto Copyright: Jürgen Mück

Sooß (Bezirk Melk), 2. Juni 2017; Gestern wurden Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) in Niederösterreich für die kreativsten Gedichte mit dem Lyrik-Preis ausgezeichnet. „Aus über 400 Einsendungen wurden die besten zwölf Gedichte von der Jury ausgewählt, die von den Jugendlichen beim Finale des Wettlesens an der Fachschule Sooß vorgetragen wurden“, betont Fachlehrer Rudi Weiß, der die Veranstaltung bereits zum zweiten Mal organisierte. Schülerin Daniela Huber von der LFS Warth war mit dem Gedicht „Aufleben“ für das Finale der besten zwölf Dichterinnen nominiert, was schon eine hohe Auszeichnung ist.

Die 15-jährige Schülerin Jennifer Kranzer von der LFS Sooß wurde für das Gedicht „Dunkelheit“ als beste Nachwuchs-Dichterin gekürt und mit dem Lyrik-Preis ausgezeichnet. Die Jury wies bei der Urteilsbegründung auf den „unverwechselbaren Schreibstil des kreativen Textes sowie den professionellen Vortrag“ hin. Platz zwei belegte Jasmin Leitzinger (LFS Hollabrunn) mit „Landleben zu schätzen liegt in unserer Hand“ und der dritte Platz ging an Julia Haberfellner (LFS Unterleiten) mit dem „Frühlingsgedicht“. Der Sonderpreis der Jury wurde an Jasmin Zeiler von der Gartenbauschule Langenlois verliehen.

Beste Dichter der Landwirtschaftsschulen gekürt
„Viele Jugendliche sind als Autoren aktiv und schreiben leider nur für die Schublade. Dies hat sich mit dem neuen Lyrik-Preis nun geändert. Hier haben die Schüler ein passendes Forum, um die eigenen Werke zu präsentieren und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen“, betont Initiator Rudi Weiß, der selbst Buchautor ist. „Alle Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschulen waren aufgerufen am 2. Lyrik-Preis teilzunehmen. Das Motto lautete ‚Auf.Leben.‘ und ließ viel Freiraum sich fantasievoll mit der eigenen Gefühls- sowie Gedankenwelt auseinander zu setzen und darüber Gedichte zu verfassen“, so Weiß.
Die poetische Form der lyrischen Texte konnte frei gewählt werden. Vom klassischen Sonett mit fünfhebigen Jamben über den Limerick bis zum freien Vers und konkreter Poesie war alles erlaubt.

Die Jury bestand aus Margit Helene Meister (Umweltbildung NÖ), LAKO-Leiterin Kristina Mandl, Erwin Mayer (Katholisches Bildungswerk) und Poetry-Slammer David Scheidl. Als Festgäste konnten Landtagsabgeordnete Doris Schmidl und Bürgermeister Johannes Zuser begrüßt werden. Durch das Programm führten Barbra Geiswinkler und Rudi Weiß.

Vortrag des Gedichtes „Aufleben“.

Lyrik-Preis-Siegerin Jennifer Kranzer (Mitte) und Cheforganisator Rudi Weiß (Mitte) mit den Preisträgerinnen, Jury und Festgästen.
Foto Copyright: Jürgen Mück