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Polizei gibt Nachhilfe für sicheren Straßenverkehr
Workshops für mehr Verkehrssicherheit


Die Personen v. l.: Thomas Sollinger, Elena Kubin, Stadtpolizeikommandant-Stv. Klaus Degen, Fachlehrer Johann Riegler, Nadja Puchegger und Julian Tröscher.
Foto Copyright: Jürgen Mück

Warth, 18. Mai 2017; Für alle Schüler des zweiten Jahrganges gab es vergangene Woche spezielle Workshops zur Verkehrssicherheit, wo die Unfallursachen durch Ablenkung im Mittelpunkt standen. Stadtpolizeikommandant-Stv. Klaus Degen aus Neunkirchen, führte persönlich in sehr anschaulicher und jugendgerechter Weise die Schulungen durch. „Um junge Menschen für die Gefahren durch Ablenkung im Straßenverkehr zu sensibilisieren, veranstaltet die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) Ablenkungs-Workshops an Schulen. Jugendliche werden dabei in die Lage versetzt die Gefährdungen im Verkehrsgeschehen und deren Folgen einzuschätzen, Risikokompetenz zu entwickeln und das Verhalten entsprechend anzupassen“, betont Degen.

Hohes Risiko: 4 von 10 Verkehrsunfällen passieren durch Ablenkung
Vier von zehn Verkehrsunfällen passieren, weil Personen im Straßenverkehr abgelenkt sind. Vergangenes Jahr gab es 150 Tote und 16.000 Verletzte bei Unfällen, die durch Ablenkung passierten. „Gerade im Straßenverkehr ist volle Aufmerksamkeit überlebenswichtig, wie die aktuellen Zahlen belegen. Mit einem Anteil von knapp 40 Prozent am Gesamtunfallgeschehen war Ablenkung bzw. Unachtsamkeit im Durchschnitt der letzten Jahre die häufigste Unfallursache in Österreich - und der Anteil steigt laufend“, betont Polizist Degen.

Absoluter Spitzenreiter der wichtigsten Ablenkungsfaktoren im Straßenverkehr ist das Handy. Allein 900.000 Telefonate und 200.000 SMS-Nachrichten werden aus Österreichs Autos übermittelt – jeden Tag. Lenker sind daher vielfach im Blindflug unterwegs. Bei den Fußgängern und Radfahrern ist die Nummer Eins der Ablenkung das Musikhören, also indirekt auch meist das Handy.

Vor allem junge Menschen lassen sich leicht ablenken und sind daher als Verkehrsteilnehmer besonders gefährdet. Vielfach werden die Gefahrenquellen unterschätzt und die nötige Erfahrung fehlt häufig. Aus diesem Grund bietet das KFV seit letztem Jahr kostenlose Ablenkungs-Workshops mit dem Titel „Unfallursache Ablenkung: Herausforderung der Zukunft“ an den österreichischen Schulen an. Informationen unter www.kfv.at und Anmeldung zu den Ablenkungs-Workshops unter aktionen@kfv.at, Telefon: 05 77077 DW 4000.