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Das neue pädagogische Konzept der LFS Warth

1. Soziale Kompetenz (Soft Skills)

Geplante Maßnahmen, um die Sozialkompetenz der Schüler und Lehrer im Schulalltag zu verbessern:

  • Mentoren-System bzw. Lernbegleiter: Bessere Schüler helfen schlechteren Schülern

KOMPETENZEN: STÄRKEN DER KLASSENGEMEINSCHAFT, FÖRDERUNG DER HILFSBEREITSCHAFT, LEISTUNGSDIFFERENZIERUNG IN DER KLASSE, STEIGERUNG DER SELBSTVERANTWORTUNG.

Lehrer ermöglichen im Unterricht ein sogenanntes „Mentoren-System“. Das bedeutet, dass Schüler mit guten Leistungen Schülern mit schlechteren schulischen Leistungen als Lernbegleiter beistehen. Der Mentor kann dabei durch ein „Bonussystem“ seine Noten verbessern.

  • „Gemischte“ Zimmereinteilung im Container-Internat

KOMPETENZEN: FÖRDERUNG DER TOLERANZ, OFFENHEIT GEGENÜBER NEUEM, FÖRDERUNG DER KOMMUNIKATION, FÖRDERUNG DER SELBSTVERANTWORTUNG.

„Durchmischen“ der Jahrgänge in einem Internatsstockwerk zu einer Verbesserung der Kommunikation. In den Zimmern sind Schüler des gleichen Jahrganges, aber die Jahrgänge werden in den Stockwerken gemischt.

Beginn des Versuches im September 2012, wenn die Mädchen aus dem Internatstrakt C für drei Monate im Containerinternat untergebracht werden. Bewährt sich dieses System, so wird es nach Fertigstellung des Internates im Trakt B und C fortgeführt.

  • Verhaltensvereinbarungen für den Umgang miteinander, das Lernen u.a.

KOMPETENZEN: DISZIPLIN, SELBSTVERANTWORTUNG, GEMEINSCHAFTSSINN, GEGENSEITIGER RESPEKT.

Klassenvorstände und Lehrer vereinbaren (am Schulanfang oder im Anlassfall) gemeinsam mit den Schülern Verhaltensvereinbarungen und Konsequenzen, falls diese Vereinbarungen nicht eingehalten werden.

  • Wertevermittlung durch das „Vorleben“ von Lehren und Angestellten

KOMPETENZ: WERTE VERMITTELN.

Da Werte nicht unterrichtet werden können, müssen Werte vorgelebt werden. Das Verhalten von Lehrern wirkt prägend für Schüler, daher soll verstärkt das eigene Auftreten reflektiert werden. Etwa bei der Einhaltung der Hausordnung, beim Grüßen u.a.

  • Freiwillige Treffpunkte für Lehrer

KOMPETENZ: GEGENSEITIGER AUSTAUSCH, AUF ANDERE EINSTELLEN, HÖHERE ARBEITSZUFRIEDENHEIT, LACHEN, GEGENSEITIGES KENNENLERNEN.

Damit sich die Lehrer austauschen können, sind fixe Treffpunkte notwendig. Diese Jour fixe sind: Frühstück, Vormittagspause, Mittagessen, nach dem Unterricht und beim Abendessen.

2. Selbstverantwortung

  • Konsequenzen-Katalog für Schüler

Von jenen Lehrern, die Internatsdienst haben, soll ein Konsequenzen-Katalog ausgearbeitet werden, um ein einheitliches Vorgehen bei Nichteinhaltung von Schülerdiensten und Vandalismus zu ermöglichen. Eine Preisliste über die Kosten der Einrichtung von Internat und Schule soll in jedem Zimmer aufgehängt werden. Hinweis auch auf die Leistungen der Haushaltsversicherung.

  • Fachgespräch „Abschluss landwirtschaftliche Grundausbildung“ für 2 LW

Schüler der Fachrichtung LW sollen künftig gegen Ende des 2. Jahrganges ein mündliches und/oder praktisches Fachgespräch (Abschlussgespräch) führen müssen. Dies dient der guten Vorbereitung für die Mittlere Reife. Details müssen noch geklärt werden.

3. Projektorientiertes Lernen: „Themenwoche“

Die „Themenwoche“ setzt sich aus Workshops zusammen, die von den Lehrern zu speziellen Themen für die Dauer von vier Unterrichtsstunden angeboten werden. Dabei sollen die Schüler der ersten drei Jahrgänge aus einem vielfältigen Angebot an Workshops auswählen können. Zeitpunkt der Durchführung soll der Schulbeginn sein. Das Workshop-Angebot soll in drei Themenbereiche aufgeteilt werden: Landwirtschaft, Hauswirtschaft sowie Gesundheit und Sport. Mindestens ein Workshop aus jedem Themenbereich ist von den Schülern zu wählen.

Die Projektgruppe „Themenwoche“ (Karl Stückler, Hans Rigler, Franz Aichinger, Marianne Ehrenhöfer und Beatrix  Wagner) klärt die Durchführbarkeit einer Themenwoche.

4. Methoden, Transparenz und Vernetzung

  • Abstimmen von Lehrinhalten durch Lehrer

Die Lehrer sollen künftig schon zu Schulbeginn die Lehrinhalte der jeweiligen Gegenstände besser miteinander abstimmen. Ein fächerübergreifendes Lernen kann damit gestärkt werden.

  • Transparenter Lehrzielkatalog nach Gegenständen für Schüler

Für jedes Unterrichtsfach soll künftig ein einheitlicher Lehrzielkatalog erarbeitet werden. Dadurch bessere Transparenz für Schüler und Lehrer. Umsetzung erst nach der Einführung des kompetenzorientierten Lehrplans 2013.

  • Klippert-Methodentraining für Schüler und Lehrer

Um Schüler und Lehrer im Umgang mit Methoden zu stärken soll an der Schule ein Klippert-Methodentraining stattfinden. Als Trainerin wird Andrea Marchat angefragt.